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Liebe Gäste, Besucher, Kreative,

aufgrund der Corona-Krise bleibt das Unperfekthaus bis auf Weiters geschlossen auch wenn andere Betriebe mittlerweile wieder geöffnet haben.

Diese Pause haben wir bisher genutzt neuen Ideen nachzugehen.

Und es ist beschlossen: Ein neues UpH kommt.
UpH 2.0. oder UPH Reloaded. Nennt es, wie ihr wollt, denn es wird Klasse.

Was bleibt: das UpH als Idee und Gerüst. Das Dorf der Kreativen, Querdenker, Macher und Spinner. Diese irre Mischung aus Malern, Träumern, Bankern, Grüblern und Leuten, die eigentlich nur frühstücken wollten, aber jetzt seit einer halben Stunde durch das Haus stolpern und auf eine gute Idee nach der anderen kommen.

Was kommt: genau das Gleiche, nur viel mehr. Viel, viel mehr. Und ganz anders und genau so. Größer und kleiner und lauter und stiller, heller und edler und stärker und mit neuer Kraft, um das zu bewahren, was uns anders macht. Alles bleibt anders. Wir werden mehr. Wir werden stärker. Wir sind, was wir waren, bleiben, was wir werden, werden, was wir können und das ist: na ja, eigentlich so ziemlich alles. Fast.

Lasst euch überraschen. Aber es wird ein bisschen dauern. Wir müssen noch planen, investieren, Wände rauskloppen und so.

Wir sind traurig, weil wir zu sind. Wir sind aber auch aufgeregt und gespannt, weil wir wieder aufmachen werden.

Das alte neue Unperfekthaus.
Freut euch drauf, ab Herbst 2020
(Gastronomie und Hotel vermutlich etwas früher)



Diktatur der Fachleute

Die Klimaforscher möchten, dass komplizierte Computersimulationen zur Grundlage von Gesetzen werden. Aber können Sie sich ihrer Sache so sicher sein?

Klimavorhersagen beruhen auf den kompliziertesten und fehlerträchtigsten Computermodellen, die es je gegeben hat. In keinem anderen Fachbereich behaupten Forscher eine ähnliche Sicherheit ihrer Erkenntnisse - selbst die Wetterforscher trauen sich nicht, mehr als 10 Tage vorauszusagen.

Ich bin ein großer Freund der Wissenschaft, plädiere aber dafür, die Unsicherheit wissenschaftlicher Erkenntnis in's Kalkül mit einzubeziehen. Für mich ist jede Erkenntnis untrennbar mit einer Zuverlässigkeitsangabe verknüpft. Beispiele:

1) Steine fallen auf der Erde nach unten / Zuverlässigkeit 99,9999%
2) Es gibt eine Klimaänderung / Zuverlässigkeit 90%
3) Vitamin C hilft gegen Erkältungen / Zuverlässigkeit 40%
4) Der Mensch verursacht die Klimaänderung / Zuverlässigkeit 10%

Usw. - die Zahlenangaben sind erfunden und sollen nur zeigen, daß JEDE Erkenntnis nur mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit richtig ist. Forscher, die heute unangemessen hohe Sicherheit vortäuschen, bereiten den Boden für zukünftige Wissenschafts- und Technikfeindlichkeit.

In diesem Projekt möchte ich eine kleine Übersicht von bisherigen Fällen ansammeln, in denen Forscher eine Sache zunächst mit großer Sicherheit behauptet haben, die sich später als völlig falsch herausgestellt hat. Ziel ist, die Unsicherheit wissenschaftlicher Erkenntnisse deutlich zu machen, und vielleicht damit anzuregen, daß man sich sehr genau überlegen muß, ob man die Anwendung unsicherer Erkenntnisse in einem ganzen Land oder sogar auf der ganzen Welt diktatorisch einführen sollte.

Nebenbei: Die Anhänger dieser extrem selbstbewußten Klimaforscher sind genau diejenigen, die anderen Forschern mißtrauen (wenn es z.B. um Atomenergie geht). Bei den meisten geht es offensichtlich nicht um die Frage, wie weit sie Wissenschaft vertrauen oder nicht, sondern sie sind immer auf der Seite, die eine ängstliche Position vertritt. Mal mit, mal gegen die gerade aktuelle wissenschaftliche Meinung.

Verantwortlich: Wiesemann-Reinhard

Diktatur der Fachleute

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