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Wohnformen im Alter

Unterschiedliche Wohn- und Lebensformen, Alt&Jung oder nur Alt,... heute haben wir die Freiheit so zu wohnen, wie wir es möchten.

Kleine Gedankensammlung hier, im Zuge dieses Projektes werden wir einige Veranstaltungen in diesem Zusammenhang anbieten und viele Gespräche führen:


  • Solange warten, bis man alt ist?

    • Vermutlich gibt's einen Absprungpunkt im Leben: Wer rechtzeitig die Entscheidung trifft, in eine Umgebung zu ziehen, in der man sehr schön alt werden kann, hat Glück. Wer den Punkt verpasst, bleibt in seiner gewohnten Umgebung und akzeptiert immer mehr Nachteile, weil die Angst vor einem Umzug zu groß geworden ist.

    • Mut: Bei ungewöhnlichen Wohnformen sagen Jüngere "cool, das probier' ich aus!". Und Ältere sagen: "Interessant, das beobachte ich mal ein paar Jahre!"


  • Alt&Jung?

    • Alt will oft Ruhe, Jung will oft auch 'mal lauter sein und manchmal fehlen Berührungspunkte. Manche möchten dennoch Alt&Jung mischen, andere möchten lieber "sortiert" leben. Wir sollten keine Lebensform als für alle ideal betrachten.

    • Wenn man sich für Alt&Jung entscheidet, dann sollten Einrichtungen geschaffen werden, in denen die Bedürfnisse von Alt&Jung gleichberechtigt verwirklicht werden. Also z.B. keine Wohnformen, die NUR die Bedürfnisse Alter abbilden.


  • Gemeinschaft, soziale Kontakte:

    • "Du besuchst mich, ich besuche Dich, oder wir treffen uns an einem dritten Ort" - mehr als diese drei Arten gibt es nicht, wenn man Menschen begegnen will. Und wenn die Mobilität im Alter nachlässt, dann bleibt nur noch eine von diesen drei Arten übrig: Du musst mich besuchen! Aber Du bist dann vielleicht auch nicht mehr so mobil. Deshalb sollten wir näher bei einander wohnen, als in jungen Jahren.

    • Die heute Alten haben Gemeinschaft oft als Notlösung in Zeiten der
      Entbehrung erlebt. Deshalb tendieren viele zum Alleinwohnen in großen, einsamen Häusern. Doch Gemeinschaft und Individualität sind keine Gegensätze! Man kann beides haben, und dann ist man vermutlich glücklicher, als wenn man nur eines hat. Und: Gemeinschaft bedeutet kaum, sich anzupassen, sondern vielmehr, sich zu akzeptieren, wie man ist. Das gilt auch für Ältere, Behinderte, die sich nicht komplett zum Zentrum aller Entscheidungen machen können (ausser, sie umgeben sich komplett mit bezahlten Kräften)"


  • Freude schaffen:

    • Die negativen Aspekte des Altwerdens sind offensichtlich. Bei der Wahl einer Wohnform sollte ausdrücklich daran gedacht werden, woher freudige Erlebnisse und positive Erfahrungen für Ältere kommen.


  • Ruhige Umgebung?

    • Wer in aktiven Jahren über sein Alter nachdenkt, tendiert oft zu "Grün, Ruhe,..." und vergisst, dass der Trubel, der heute für diesen Wunsch maßgeblich ist, dann ja nicht mehr da sein wird. Schwieriger als "Ruhe" ist es vermutlich, im Alter ein angenehmes Maß an Teilhabe an interessanten Dingen des Lebens zu bekommen.



Verantwortlich: Wiesemann-Reinhard

Wohnformen im Alter

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