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Übersicht vergangener Veranstaltungen der Reihe UpH-Diskurs



Viel erreicht - wenig gewonnen. Ein realistischer Blick auf das Ruhrgebiet



In der Reihe UpH-Diskurs haben am 19. April Jörg Bogumil und Franz Lehner ihr Buch "Viel erreicht - wenig gewonnen. Ein realistischer Blick auf das Ruhrgebiet" vorgestellen, dass über das Ruhrgebiet hinaus Aufmerksamkeit erfahren hat.

Das Buch haben vier Professoren verfasst, die das Ruhegebiet lieben, aber auch mit Sorge betrachten. Auf Basis einer realistischen Bestandaufnahme der neueren sozialen, kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen und Strukturen beschreiben sie die Zukunftsperspektiven des Ruhrgebiets. Sie meinen, dass im Ruhrgebiet in Sachen Strukturwandel einiges erreicht, aber nur wenig gewonnen wurde. Im Anschluss gibt es ausreichend Gelegenheit mit den Autoren und den anderen Teilnehmern zu sprechen und nicht nur Rückfragen zu stellen.

Klassische Musik und Kunstmuseen für alle!?


Am 5. 1. sprachen der Direktor des Wallraf-Richartz-Museums (Köln), Andreas Blühm, und der künstlerische Leiter von PODIUM – Junges Europäisches Musikfestival Esslingen, Steven Walter, im Essener Unperfekthaus über Möglichkeiten, die so genannte Hochkultur für neue Zielgruppen zu öffnen.
(Essen) »Lass uns doch ins Kunstmuseum oder ins klassische Konzert gehen.« Eine völlig abwegige Überlegung für viele Menschen heute, bedauert Norbert Paul vom Essener Unperfekthaus. »Diese kulturellen Angebote werden häufig als etwas wahrgenommen, zu dem man keinen Zugang hat, eine fremde Welt, die spezielles Wissen zu erfordern scheint.« Inzwischen gibt es aber immer mehr Menschen, die sich dafür einsetzen Brücken zu bauen und so z. B. Kunstmuseen und klassische Musik für Menschen zu öffnen, die bisher nicht zum Publikum gehören.
Für einen Austausch kommen nun Praktiker zusammen, um über ihre Ansätze zu berichten und mit Interessierten ins Gespräch zu kommen. Das Unperfekthaus bringt selber Menschen miteinander in Kontakt, gerade auch Künstler und potenzielle Kunden. »Als Brückenbauer interessiert das Unperfekthaus natürlich die Arbeit anderer Brückenbauer.« erklärt Norbert Paul die Motivation zum Ausrichten des öffentlichen Austausches am 05. 01. 2012 von 15-17 Uhr in Raum 154 im Unperfekthaus in der Essener Innenstadt.
Der Verein Podium junger Musiker e.V. organisiert das »PODIUM - Junges Europäisches Musikfestival Esslingen«. Der Verein bringt die Klassikszene in Bewegung indem er Musik ohne Rücksicht auf Konventionen präsentiert. Die Macher wollen die Musik frei, vielfältig und wegweisend erleben auf einem Klassikfestival für 21. Jahrhunderts. Steven Walter und Minh Schumacher werden in das Konzept des Festivals einweihen. Das Team tagt übrings Anfang Januar im Unperfekthaus zur Vorbereitung.
Eine andere Perspektive bringt der Direktor des Wallraf-Richartz-Museums in Köln, Andreas Blühm, ein. In seinem Buch „Fit fürs Museum”, einem Buch für Kunstmuseums-Einsteiger, versucht er humorvoll zu vermitteln, dass der Besuch eines Kunstmuseums gar nicht so kompliziert ist. In „seinem” Haus probiert er zudem neue Wege aus, Kunstmuseen für neue Besucherkreise wie Schüler zu öffnen.
Nach den Präsentation der beiden Ansätze gibt es genug Zeit um sich mit den Referenten, Gästen und dem Gründer des Unperfekthauses, Reinhard Wiesemann, auszutausch, nachzufragen, zu diskutieren und zu lernen. »Ich bin persönlich sehr gespannt auf die Inputs und den Austausch«, freut er sich auf das Treffen. »Ich hoffe, dass sich möglichst viele Kulturschaffende in das Gespräch einbringen um voneinander zu lernen.«

Der Blog Xtranews hat über die Veranstaltung berichtet: Christian Heiko Spleiß: Rausgehen statt abwarten: Klassik und Museen für neue Zielgruppen öffnen

Auch auf dem Blog von Podium e. V. gibt es einen Bericht zu der Veranstaltung.



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