Traum-a-haft

Wenn wir träumen regiert unser Unterbewusstsein und unsere Kreativität kann uneingeschränkt fliessen. Dann sind wir fähig Verlangen und Wünsche in Bilder und Formen zu fassen, die unser waches Bewusstsein möglicherweise nicht zulassen würde.
Wenn wir uns bewusst mit unseren Träumen und Traumas auseinandersetzen, werden wir zu vollständigen Individuen und vergrössern damit unsere Fähigkeit uns künstlerisch ausdrücken zu können.

Nicht ohne Grund beschäftigten sich Künstler aller Epochen mit dem Unterbewussten, dem Traum und dem Wahn. Wir begaben uns nun auf den Spuren der Surrealisten, für die der Traum ein wesentlicher Pfeiler ihres Dogmas war und setzten uns mit dem traum(a)haften Aspekt des Traums auseinander, der hier sowohl positiv als auch negativ von uns behandelt wird.

Unsere Ausstellung beschäftigt sich mit dem Innersten des Menschen und soll den Betrachter mit den menschlichen Utopien, seinen Dämonen, seinem Begehren und seiner Imagination konfrontieren und damit Scham vor sogenannten Tabuthemen abbauen.

Der Gegensatz beider Herangehensweisen und die markanten Unterschiede in Technik und Stil in der künstlerischen Umsetzung, führte zu einer Harmonisierung und Vervollständigung des Themas.

Ob nun durch die plastische Darstellung von Emotionen wie Sehnsüchte, Ängste oder Hoffnungen oder durch die Wirkung von Oberflächenbeschaffenheit, Farbe und Kontrast auf das Gemüt, diese Ausstellung soll selbst zum Träumen anregen und damit die Eigenkreativität des Betrachters fordern, indem er sich in ihr widergespiegelt findet.
Romaine Desbordes und Lilia Gougoutchkova


Verantwortlich: Romaine Desbordes, Anonyme Person

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