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Liebe Gäste, Besucher, Kreative,

aufgrund der Corona-Krise bleibt das Unperfekthaus bis auf Weiters geschlossen auch wenn andere Betriebe mittlerweile wieder geöffnet haben.

Diese Pause haben wir bisher genutzt neuen Ideen nachzugehen.

Und es ist beschlossen: Ein neues UpH kommt.
UpH 2.0. oder UPH Reloaded. Nennt es, wie ihr wollt, denn es wird Klasse.

Was bleibt: das UpH als Idee und Gerüst. Das Dorf der Kreativen, Querdenker, Macher und Spinner. Diese irre Mischung aus Malern, Träumern, Bankern, Grüblern und Leuten, die eigentlich nur frühstücken wollten, aber jetzt seit einer halben Stunde durch das Haus stolpern und auf eine gute Idee nach der anderen kommen.

Was kommt: genau das Gleiche, nur viel mehr. Viel, viel mehr. Und ganz anders und genau so. Größer und kleiner und lauter und stiller, heller und edler und stärker und mit neuer Kraft, um das zu bewahren, was uns anders macht. Alles bleibt anders. Wir werden mehr. Wir werden stärker. Wir sind, was wir waren, bleiben, was wir werden, werden, was wir können und das ist: na ja, eigentlich so ziemlich alles. Fast.

Lasst euch überraschen. Aber es wird ein bisschen dauern. Wir müssen noch planen, investieren, Wände rauskloppen und so.

Wir sind traurig, weil wir zu sind. Wir sind aber auch aufgeregt und gespannt, weil wir wieder aufmachen werden.

Das alte neue Unperfekthaus.
Freut euch drauf, ab Herbst 2020
(Gastronomie und Hotel vermutlich etwas früher)



Textile Topografiken

Der Aufenthalt im Unperfekthaus soll dazu genutzt werden, um bereits angefangene Projekte (insbesondere Objekte und halbplastische Reliefarbeiten zu teils fiktiven Topografien und Orten), für die eine längere investigativ-experimentelle Entwicklungsphase notwendig ist, fortzusetzen, und letztendlich bereits vorhandene sowie neu entstandene Arbeiten und in Form einer Gesamtinstallation und / oder Ausstellung ineinander greifen zu lassen.

https://sculpture-network.org/de/view/profile/402/Irene-Anton

In den Arbeiten der letzten Zeit findet vorrangig eine Auseinandersetzung mit Topografien, organischen und urbanen Strukturen, Architektur, Landschaften, Karten und Plänen, (Natur) Strukturen, Luftaufnahmen statt. Viele der Arbeiten haben einen recht graphischen Charakter und sind durch Textilien geprägt. Ich pflege sie als „Topografiken“ zu bezeichnen. Das Textile kann als ein gewisses „Material-Erbe“ meines Erststudiums für Textil- und Bekleidungsdesign an der UdK Berlin betrachtet werden. Dieses möchte ich insbesondere im Hinblick auf den ihm in der zeitgenössischen Kunst immer noch zu Unrecht anhaftenden gender-spezifischen Beigeschmack genauer in den Fokus setzen, analysieren und gezielt in meinen Arbeiten einsetzen.
Das abstrakte plastische Arbeiten in Form meiner textilen Installationen, Objekte und Reliefs, zu dem mich ein späteres Masterstudium für Kunst im Kontext - ebenfalls an der UdK Berlin - gebracht hatte, hat sicher einen gewissen Ursprung in der Bekleidung, die in ihrer Dreisimensionalität im Prinzip auch als eine Art textiler Plastik mit praktischem Anspruch bezeichnet werden könnte.



Verantwortlich: Anton-Irene

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