Landart: Leitern

Jeder kennt sie, jeder hat eine zu Hause. Die Leiter. Bestehend aus zwei langen Latten, die durch viele Sprossen zusammengehalten werden, ist sie ein nützlicher und fast unentbehrlicher Gegenstand.

Was ist aber nun, wenn die Leiter zwar noch einer Leiter ähnelt, aber die Sprossen alle heruntergefallen sind? Oder sie sind zerbrochen, an der falschen Seite angebracht oder es fehlen ganze Teile? Ist die Leiter dann noch eine Leiter?
Ist das dann Kunst?

Mit dieser Frage haben wir uns - Séverine Dergham und Isabell Schüßler – beim European Arts Education Workshop im Mai 2011 beschäftigt. Schüler und Lehrer aus ehemaligen Kulturhauptstätten (Essen-Linz-Pécs) haben gemeinsam an diesem Nachfolgeprojekt des International Arts Education Workshop LINZ09-DAK’ART10 gearbeitet.

Der Ort, an dem unser Landart-Objekt entstehen und stehen soll, ist eine große freie Wiesenfläche inmitten eines Waldgebietes im österreichischen Naturpark „Mühlviertel“.
Das Material, das uns Willi Katteneder, ein Landart-Künstler aus der Region zur Verfügung stellt: 5 Meter lange Dachlatten, Werkzeug, sein Know How und Informationen zu seinen bisherigen Arbeiten.

Die unbenutzbaren bzw. unperfekten Leiter haben wir in Anlehnung an das Unperfekthaus "unperfekte Leitern" genannt.

… schauen Sie sich an, was wir daraus gemacht haben …


Verantwortlich: Isabell Schüßler

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