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Kray!

„... vom Kopf ins Herz“ ist ein passender Name für das erste Album einer Band aus dem Ruhrgebiet, tragen die Einwohner der größten Metropole Deutschlands letzteres doch angeblich „auf der Zunge“.

So klingen dann auch ihre Titel, die sie irgendwo entlang der A 40 gelebt und geschrieben haben. In sich ruhende und entspannte Stücke, geprägt von „professioneller Traurigkeit“, die mit der deutschen Sprache abseits des Paarreimes spielen.

Was die Band musikalisch geschaffen hat, entstand aus langjähriger Freundschaft untereinander und dem gemeinsamen Wunsch, irgendwann mal „etwas anderes“ zu machen - denn alles hat seine Zeit. Sie sind Filmkomponisten, Produzenten, Marketeers oder Kreativdirektoren und leisten sich mit kray ihre persönliche Auszeit vom Alltag.

Deshalb ist Zeit für dieses Quartett aus dem Westen auch kein wichtiger Faktor. Sie kommt und die Band „Kray!“ nimmt sich davon einfach soviel sie braucht, um das zu machen, was jeden einzelnen der gesetzten Jungs in den letzten Jahrzehnten leidenschaftlich begleitet hat: Musik (u. a. bei den „Bellicoons“ und „Me & the heat“)

Als „Generation Babyboomer“ stehen sie exemplarisch für die Altersgenossen, die sich locker machen, aber zwischen den „Zeit-Stühlen“ sitzen. Zu reif für den immer absurder werdenden Jugendwahn der Spaßgesellschaft und zu jung für die „früher-war-alles-besser“ Lamentos der Altvorderen.

Ihr erstes Konzert gaben kray! am 18.07.2010 auf der voll gesperrten A40 im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres, wo 3 Million Menschen die totale Entschleunigung feierten.
Aber mal ehrlich: Sind sie mit einem Gesamtalter von 272 Jahren nicht etwas zu alt, um sich aus dem Nichts auf die Bühne zu stellen?
„Eigentlich nicht!“, lacht Sänger Oliver, „nach Frank Schirrmacher (FAZ) ist der Newcomer der Zukunft 46 Jahre.“

„Jeder von uns hat im „normalen Leben“ einfach unheimlich viel zu tun und deshalb ist es umso wichtiger mal leidenschaftlich abzuschalten.“, sagt Gitarrist Stephen Kray auf die Frage, was der Antrieb dafür war, zusammen Musik zu machen und ergänzt: “andere machen da vielleicht Sport, wir sitzen lieber in unseren Studios.“ „Experimentieren mit Sounds und Emotionen“ beschreibt es Marc, Herr über Knöpfe und Tasten.

Nach erstem Hören ihres Albums „... vom Kopf ins Herz“ hat man allerdings nicht den Eindruck, dass es sich dabei um „Feierabend-Mucke“ handelt? „Das liegt sicherlich auch an unserer luxuriösen Position, denn wir müssen nichts und können alles. Wir sind „Independent“ im reinsten Sinne.“, sagt Bassist Reinhard Kray.

Die Männer haben die richtige Abfahrt genommen und sind ganz offensichtlich angekommen. Mit ihrem Hang zur Melancholie zeichnen sie ein sehr eigenwilliges und eindringliches Bild, das man so weder in Berlin, Hamburg oder München finden wird, sondern nur tief im Westen - im Ruhrgebiet.

Jeden ersten Freitag im Monat (Sept .- Dezember 2013)

Wir suchen eine Publikum von lebenserfahrenen Baby-Boomern


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http://www.kray.tv Weitere, ähnliche Projekte hier: Musik-Projekte . Das Projekt ist seit 06.09./ 04.10. /01.11. /06.12. im Haus . Verantwortlich: Oliver (0201 777600)


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