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Interreligiöse Lichtwochen

Köln hat den Dom, Düsseldorf hat die Altstadt, Essen hat seit über 60 Jahren in der südlichen Innenstadt die Lichtwochen. Seit fast 15 Jahren steht ein Teil davon unter dem Motto "Europa in Essen", und ab 2015 möchten wir diesen gastfreundlichen Ansatz um interreligiöse Motive in der nördlichen Innenstadt ergänzen und damit eine viel stärkere Besonderheit schaffen als bisher!

Wir geben damit in dem kulturell besonders vielfältigen Teil der Innenstadt ein freundliches Signal an Bevölkerungsgruppen, die manchmal das Gefühl haben, ausgegrenzt zu werden. Gleichzeitig machen wir einen der größten Vorteile unserer offenen und toleranten westlichen Gesellschaften permanent sichtbar. Das Ganze ist vermutlich ein Novum in deutschen Innenstädten, und wir freuen uns, wenn die quirlige nördliche Innenstadt damit vermutlich bald zu einem überregional bedeutsamen Anziehungspunkt werden kann.

Zumindest die Hauptstraßen "Viehofer" und "Rottstr." sollen umfasst werden, und die interreligiöse Beleuchtung soll auch die beiden großen Kirchen "Kreuzeskirche" und "Gertrudis-Kirche" erreichen. Der nebenstehende Plan zeigt einen möglichen Verlauf - aber auch andere Verläufe sind denkbar. Kleiner sollte dieses Projekt jedoch nicht werden, denn die interreligiöse Beleuchtung muss ein Zeichen setzen, sie soll auffallen.

Geplant sind 3-5 Großsymbole und vielleicht 15 kleinere. Ein mögliches Motiv ist z.B. der Engel der Kulturen, aber auch buddhistische, Bahai, hinduistische und auch atheistische Motive sind denkbar.

Die interreligiöse Beleuchtung sollte im Wesentlichen aus dauerhaft montierten Objekten bestehen, die aber jährlich durch temporäre künstlerische Interaktionen mit jeweils feierlicher Eröffnung ergänzt werden, so dass permanent Aktualität gegeben ist.

In ersten Gesprächen bekam das Projekt bereits Unterstützung durch die ISG Standortgemeinschaft City-Nord, die Essener Marketinggesellschaft EMG, den Initiativkreis Religionen, das Variete-Theater "GOP" und das Unperfekthaus/UNPERFEKTLabs. Das Ganze ist zudem ein Paradebeispiel dafür, wie westliche Kultur zum Alleinstellungsmerkmal ganzer Stadtviertel werden kann und Unternehmen neue Produkte liefert. "Spillover von Kultur auf Wirtschaft"

Auch Essens Oberbürgermeister Reinhard Paß befürwortet das Projekt:

mir gefällt Ihre Idee und ich finde, dass solch eine interreligiös ausgerichtete Lichtinstallation eine sinnvolle Ergänzung der jährlichen Interkulturellen Woche im Allgemeinen und der Respektmeile im Besonderen sein könnte, die ja an der Viehofer Str. beginnt. Es steht unserer Stadt gut zu Gesicht, sich zur Vielfalt ihrer Bürgerinnen und Bürger zu bekennen.

Gerne unterstütze ich das Projekt daher ideell.

Ich würde mich freuen, wenn Sie mich über den Fortgang des Projektes auf dem Laufenden halten und wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg bei der Spendenakquise.

Jetzt brauchen wir die Unterstützung von Organisationen, und wir brauchen Firmen und Privatpersonen, die erkennen, welch' enorme Bedeutung dieses Projekt in unserer Gesellschaft hat und die durch finanzielle oder fachliche Unterstützung mitmachen. Ja, Unterstützer werden auch namentlich genannt. Aber wir alle sollten dieses Projekt nicht nur wegen der "Ehre der Namensnennung", sondern aus echter Überzeugung fördern. Denn erst wenn allen deutlich wird, welche Vorteile Freiheit, Vielfalt und Toleranz für ein Land bedeuten, erst dann werden die oft einfach nur ängstlichen Bedenkenträger leiser werden.

Bitte sprechen Sie uns über die Kontaktmöglichkeit oben rechts an, wenn Sie helfen wollen!

Und/oder: Bitte abonnieren Sie oben die Mailingliste oder den Newsletter, damit Sie informiert werden, wie sich das Projekt entwickelt.

Verantwortlich:

Interreligiöse Lichtwochen

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