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Connectografie

Was ist eine Connectografie?

Connectografie ist ein Kunstwort aus dem englischen "to connect" (verbinden) und dem deutschen Wort "Fotografie". Mit diesem Wort bezeichne ich eine Kunstform der Fotografie, die ich vor Jahren "aus der Taufe gehoben" und seit dem immer weiter entwickelt habe.

Im Grundsatz handelt es sich um eine Methode, bei der sich ein Gesamtbild aus vielen kleinen Fotografien zusammensetzt. Für eine Connectografie fertige ich oft neunzig oder mehr Fotos an. Diese Einzelbilder werden nach dem Entwickeln und Printen bzw. Ausbelichten auf ein Trägermaterial montiert, so dass sich das ursprüngliche Motiv wieder zusammensetzt. Die Connectografie ist also kein zerstückeltes und wieder zusammengesetztes Foto (...dafür wird sie auf den ersten Blick oft gehalten). Im Ansatz ähneln manche Connectografien sphärischen Panoramen - im Gegensatz zu diesen ist das fertige Werk jedoch kein einzelnes Bild, das - von Winkelfehlern befreit - eine "informative Rundumsicht" bietet. Vielmehr treten durch das Verschwenken der Kamera gewollt Überlagerungen im Motiv auf, die sich beim montierten Bild als räumliche Verzeichnungen niederschlagen. Diese Verzeichnungen sind motivabhängig, mal stärker mal schwächer ausgeprägt und bieten eine der vielen künstlerisch-interpretativen Grundlagen der Connectografien.
Darüber hinaus gibt es weitere nachdenkenswerte Aspekt beim Schaffen und Betrachten von Connectografien. So hält z.B. die Dimension "Zeit" Einzug in die Fotografien: Weil das Abfotografieren des gesamten Motivs oft mehr als eine Stunde dauert, schlagen sich Veränderungen wie Licht und Schatten aber auch Bewegungen z.B. von abgebildeten Menschen im späteren Gesamtbild nieder.
Ein weiterer, interessanter Aspekt der Connectografie besteht darin, dass sie die menschliche Seh-Physiologie nachempfindet und widerspiegelt: 
Der Mensch sieht seine Umgebung nicht etwa als ganzheitliches Szenario in einem einzigen Bild. Dieser Eindruck wird zwar vom Gehirn erzeugt um eine visuelle Orientierung im Raum zu ermöglichen - tatsächlich aber setzt das Gehirn, für den Menschen unbemerkt, das Gesamtbild aus vielen einzelnen Bildeindrücken zusammen die nur wenige Sekundenbruchteile bestehen und dann wieder "gelöscht" werden.
Diesem Phänomen kann man auf die Spur kommen, indem man sich mit einem geöffneten und einem geschlossenen Auge umschaut. Wenn man dabei einen Finger leicht auf das Augenlid des geschlossenen Auges legt, wird man feststellen, dass das Auge nicht etwa in fließender Bewegung die Umgebung als Gesamtbild erfasst. Vielmehr spürt man, wie es von einem Segment zum anderen springend, viele kleine "Einzelaufnahmen" der Umgebung macht. Diese werden dann vom Gehirn zu dem Gesamtbild zusammengesetzt, dass wir glauben zu sehen - genau so, wie es im übertragenen Sinne auch die Connectografie tut.


Portrait

Roland Winfried Wiese, M.A. (Magister Artium)
Jahrgang 1961

Studium
Fachoberschule für Gestaltung in Essen.
Studium an der Ruhr-Universität Bochum.
Publizistik und Kommunikationswissenschaften
Kunstgeschichte.
Studienabschluss (M.A.) mit einer Arbeit zum Thema: "Visuelle Wahrnehmung und Bildrezeption in der Fotografie" bei Prof. Franz Stuke, Lehrstuhl für Medienpädagogik an der Ruhr-Universität Bochum und Prof. Harald Mante, Fachbereich Design und visuelle Kommunikation an der Fachhochschule Dortmund.

Fotografie und Film
Erster Kontakt zur professionellen Fotografie im Rahmen verschiedener Praktika während des Studiums in der Abteilung für Medienproduktion der Landesbildstelle Westfalen-Lippe in Münster.
Konzeption von landeskundlichen Diaserien für den Landschaftsverband Westfalen-Lippe.
Mitautor des Fotobandes "Westfalen im Luftbild" beim artcolor Verlag.
1995 Mitbegründer der freien Foto-Atelier-Gemeinschaft "atelier f.p.k.f." in Oberhausen. Bis 1998 sieben Gemeinschaftsausstellungen mit dem "f.p.k.f.", danach acht Einzelausstellungen in verschiedenen Städten des Ruhrgebiets.
1995 und 1996 fünf fotografische und vier filmische Dokumentationen zum Thema "Industriebrachflächen" im Auftrag der Städte Dortmund und Hamm, sowie des Kreises Unna.
1996 bis 1997 Buch und Regie bei dem Dokumentarfilm "Brachflächen im Ruhrgebiet" (Der Film ist seitdem im Verleih/Verkauf der Landesbildstelle Münster).
Zwischen 1995 und 2002 Kursleiter für Fotografie an der Volkshochschule Oberhausen.
Seit 1996 Planung und Durchführung von Fotoseminaren zum Thema Landschafts- und Naturfotografie im In- und Ausland - unter anderem regelmäßig im Dartmoor Nationalpark und Snowdonia Nationalpark in Großbritannien.
Seit 1996 Entwicklung des fotografischen und filmischen Konzepts der Connectografie.
Nach nunmehr 15 Jahren künstlerisch-fotografischer Tätigkeit ohne kommerzielle Ambitionen, seit Oktober 2009 erwerbsmäßig als freier Künstler und Fotograf selbständig.
Seit Oktober 2009 in dem Essener Künstlerdorf "Unperfekthaus" tätig.
Seit November 2009 Gründungsmitglied des eingetragenen Vereins FROK (Freie Oberhausener Kreativwirtschaft) mit dem Ziel, als wirtschaftliche Interessensvertretung die Oberhausener Kreativwirtschaft zu fördern.

Einen besonderen Vorteil sehe ich für meine Arbeit, wenn im UpH gezielt Unternehmen angesprochen werden weil sich Connectografien besonders für repräsentative, dekorative und großflächige Darstellung eignen. Somit verspreche ich mir im Bereich der Firmen und Unternehmen mögliche Kunden für Groß-Connectografien.
Aber auch private Interessenten sehe ich als potentielle Kunden sowohl für Freie- als auch Auftragsarbeiten. Also kurz gesagt: Ich brauche Öffentlichkeit.


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http://www.wiesefoto.de Weitere, ähnliche Projekte hier: Kunstprojekte, bildend | Wirtschaft, Technik - Projekte . Das Projekt ist seit meine freiberufliche Tätigkeit startet am 01. Oktober 2009 im Haus . Verantwortlich: Wiese-Roland (0177 5733703)


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