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gc-allpha60

Status-Seite und Mailingliste für das Problem, als Individuum in einem Bereich auf eigene Rechnung tätig werden zu wollen, der von gemeinnützigen Organisationen dominiert wird.

Auf dieser Webseite wird der Status der Überlegungen zu diesem Thema dokumentiert. Die Diskussion selbst läuft in der zugehörigen Mailingliste (siehe rechts), in der Frauke Lange (Uni Essen) mitliest und dafür sorgt, daß alle Gedanken in größeren Zeitabständen zusammengefaßt und hier dokumentiert werden. Diese Seite ist daher auch ein guter Einstieg für neu hinzukommende oder für diejenigen, die nicht alle Diskussionen verfolgen können:

Aktueller Stand der Diskussion hier:

H-G Torkel: Ich möchte einen ergänzenden Impuls einbringen: Oma, Opa und ihre Enkelkinder könnten in den Blick genommen werden. Die Großeltern haben häufig mehr Zeit sich um die Enkelkinder zu kümmern, als es die berufstätigen Eltern können. Hier könnten z.B. Studenten den Großeltern in der "Bildungsbetreuung" (Nachhilfe, Projekte usw.) hilfreich sein. Die Studenten könnten zu Bildungs-Übungsleitern ausgebildet werden wie in Sportvereinen die Übungsleiter.

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Schramm: „ich glaube am Anfang ist die wichtigste Maßnahme das manifestieren einer gewissen Wertskala, anhand derer man die einzelnen Leistungen (z.B. die Überlassung der Whg. oder aber eine einzelne Arbeits- oder Betreuungsstunde) bewerten und gegenrechnen kann.“
R. Wiesemann: Das sehe ich genauso, aber ist das nicht der Tod von "Wohnen für Hilfe"? Wenn wir da weiterdenken, dann kommen wir zu einer qualitätsmäßigen Bewertung, und schwupps sind wir beim Geld und bei dem Gedanken, daß man doch eigentlich frei bleiben sollte, welche Leistungen man für wen erbringt und welche Leistungen man konsumiert.

Das Geldprinzip hat zwei kaum zu schlagenden Vorteile: Ich bin niemals verpflichtet, eine bestimmte Leistung für eine bestimmte Person zu erbringen.
Ich muß zwar irgendwas für andere tun, um damit das Recht (das Geld) zu erlangen, auch Leistungen anderer konsumieren zu dürfen, aber durch das zwischengeschaltete Geld wird jegliche unangenehme 1:1 Verpflichtung vermieten.Umgekehrt bin ich auch nicht verpflichtet, die Leistung einer bestimmten Person zu konsumieren. Ich muß den schlechten Kuchen nicht essen! Ich kann woanders Kuchen kaufen! Wenn es auf Geldbasis läuft. Sobald das UpH wirtschaftlich aus dem Gröbsten raus ist, will ich mich genau mit diesen Themen beschäftigen (weil wir ja alle alt werden und ich es für sinnvoll halte, mich VORHER damit zu beschäftigen). Meine aktuelle Arbeitshypothese ist, daß Leistungen auf Geldbasis ausgetauscht werden sollten, und daß man nicht deshalb zusammenziehen sollte, weil man Leistungen austauschen will.
Das führt zu schnell dazu, daß der eine ein ungutes Gefühl hat, weil er sich ausgenutzt fühlt, der andere, weil er meint, schlechte Leistungen zu bekommen. Ich hab keine Lust, ab einem bestimmten Alter auf die Leistungen bestimmter Personen eingeschränkt zu werden.

M.E. ist die einzige Methode, dauerhaft und mit allseits gutem Gefühl Leistungen auszutauschen, das Anbieten / Preisfindung / Auslese derselben auf einem freien Markt und die freie Entscheidung der Konsumenten, was sie kaufen wollen.

Leistungen sollten extern zugekauft werden, man sollte sich Gedanken machen, wie auch ältere Leute noch Geld verdienen können (DAS ist m.E. der Knackpunkt! Geld verdienen ist etwas GUTES, auch für ältere Leute!!! Das ist völlig zu Unrecht im Alter ausgeklammert!!!). Und man muß sich Gedanken machen, wie Zusammenleben auf anderen Fundamenten (nicht vorrangig: "Leistungsaustausch") stehen kann.

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Irgendwer sagte mal, in Deutschland ist die Reihenfolge im Ansehen so: der Erfolgreichederjenige, der nie etwas versucht hatder Gescheiterte Doch es sollte so sein: der Erfolgreicheder Gescheitertederjenige, der nie etwas versucht hat Das Geheimnis liegt m.E. darin, das Scheitern von vornherein mit einzuplanen. Wir sind uns zu sicher! Besser ist es, fest davon auszugehen, daß man ganz viele Ansätze zum Erfolg braucht. Jeder einzelne Ansatz kann (WIRD mit großer Wahrscheinlichkeit) scheitern, man muß ihn dennoch ernsthaft und mit Engagement verfolgen, aber immer im Hinterkopf haben, daß man sich nicht verausgabt, weil man ja vermutlich noch viele andere Ansätze braucht und dafür auch noch Energie & Ressourcen zurückhalten muß.
Genau das ist einer der allerwichtigsten Basisgedanken des Unperfekthauses: http://www.unperfekthaus.de/faqs/ mittlere Spalte "Woher kommt der Name?---

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Fragende Hinweise von R. Wiesemann (5.12.09

  • Ältere Leute werden den Gedanken haben "woher weiß ich denn, daß der 'Helfer' auch wirklich was tut? Vielleicht hab ich dann da jemanden wohnen, der nie anpackt und den ich nicht wieder loswerde
  • jüngere Leute werden den Gedanken haben "wo liegen denn da die Grenzen? Werde ich hier komplett vereinnahmt? Entsteht da eine (moralisch) endlose Verpflichtung?"

Lösungshinweise dazu von Joachim Schramm (5.12.2009)
  • Das Einrichten einer gewissen Wertskala, anhand derer man die einzelnen Leistungen (z.B. die Überlassung der Whg oder aber eine einzelne Arbeits- oder Betreuungsstunde) bewerten und gegenrechnen kann (Qualitätsstandards? F.L.)
  • Die Inhalte (z.B. einer Arbeitsstunde) (generell: Die Gegenleistung für das Umsonstwohnen? FL) detaillierter festlegen.
  • Eine Instanz schaffen, die bei gewissen Beschwerden die Einhaltung der Inhalte prüft und als Ansprechpartner für beide Seiten zur Verfügung steht.
  • auf dieser Basis KANN eine ArtCoaching (Prozessbegleitung? FL) installiert werden - für beide Seiten (Wohnraumgeber/in und Wohnraumnehmer/in)


Ideen und Vorschläge zu Allpha60 von Dr. Matthias A. Poos

Wie erfolgreich ein Projekt wird, hängt, ganz generell, entscheidend davon ab, wie es der Zielgruppe gegenüber positioniert ist. Denn Positionierung ist der Königsweg ins Herz des Kunden/Nutzers. Positionierung hat zwei Dimensionen:

  1. Rational: Es muß ein handfester Vorteil mit dem Angebot verbunden sein. Im Fall von "Wohnen für Hilfe" eine deutlich günstige Miete, die klar unterhalb der ortsüblichen Quadratmeterpreise liegt.
  2. Emotional: Es muß das Gefühl angesprochen werden, das den Kunden/Nutzer in eine lustvolle Stimmung versetzt; im Fall von "Wohnen für Hilfe" das befriedigende Wohlbefinden, für hilfsbedürftige Menschen etwas Gutes zu tun, was das Sozialempfinden stimuliert.

Wobei der emotionalen Seite der Vorrang gebührt: Denn wir wissen aus der neueren Hirnforschung, das wir im Bruchteil von Sekunden emotionale Entscheidungen fällen, ob uns etwas sympathisch ist oder nicht. Eine superschnelle Ja/Nein Situation. Auf dieser Ebene der Geschwindigkeit muß das Projekt "Wohnen für Hilfe" einen markanten und relevanten Impuls geben, der das Interesse der Sozialempfindenden sofort anspricht. Das geschieht im Marketing und in der Werbung. Durch ein Bild und durch einen Text (einen Claim/einen Slogan/ein Motto). Darüber sollten wir nachdenken, nachdem die Zielgruppe(n) festgelegt worden ist (auf Wohnraumanbieter und Wohnraumnutzer bezogen). (Dazu sind auf der Website schon Vorschläge zu lesen.)

Rege hiermit ein Brainstorming an, das 3 Aufgaben bearbeitet:

Zielgruppenanalyse und -Festlegung.
  • Klare Herausarbeitung des Nutzens.
  • Klare Herausarbeitung der Emotion (welches Keyvisual und welcher Claim).
  • Wenn diese Positionierungsarbeit abgeschlossen ist, kann man allererst darüber nachdenken, an wen heranzugehen ist, um Gelder zu akquirieren, bzw. ein Geschäftsmodell zu entwickeln, dass profitabel diese Positionierung in eine Geldquelle verwandelt.



    Offene Fragestellungen zu Alpha 60
    • Wie kann Allpha60 mit „Wohnen für Hilfe“ in der Öffentlichkeit sichtbarer werden?
    • Wie viel ist WELCHE Leistung von „Wohnen für Hilfe“ wert?
    • Wie bezahle ich den/die Koordinator/in für „Wohnen für Hilfe“?
    • Wie gewinne ich das Vertrauen älterert Menschen im Projekt „Wohnen für Hilfe?“
    • Wie kommt das Projekt „Wohnen für Hilfe“ an Wohnraumgeber/innen?
    • Wie kann „Wohnen für Hilfe“ von den Effekten der „Kulturhauptstadt2010“ profitieren?
    • Welche Beispiele kennen Sie von denen „Wohnen für Hilfe“ profitieren kann?
    • Wo liegt der soziale Wert von „Wohnen für Hilfe“?
    • Wie kann ich Gutes (im Rahmen von „Wohnen für Hilfe“) möglichst profitabel verkaufen?
    • Wie kann die Zielgruppe von „Wohnen für Hilfe“ sinnvoll erweitert werden? (was wären weitere Zielgruppen? – z.B. Alleinerziehende, Körperbehinderte, etc.)
    • Wie kann die Forma Allpha60 Fördergelder einwerben – und WELCHE Fördergelder wären denkbar?
    • Wie positioniert sich „Wohnen für Hilfe“ ein als Konkurrent der Wohlfahrtsorganisationen?
  • Diese Ideen wurden schon beim Treffen genannt
    • Allpha60 als Stiftung organisieren (Kapital erforderlich)
    • Was genau ist die Dienstleistung der Firma Allpha60 und von Wohnen für Hilfe?
    • Spenden von Mitgliedern des Projektes Wohnen für Hilfe annehmen (wie Greenpeace das tut)
    • Zusammenarbeit mir der Stadt Essen in Frage stellen – sich mit dem Projekt so attraktiv machen, dass Sie Stadt von sich aus kooperieren WILL
    • Sind andere Partner möglich? Welche?
    • Ist neue, erweiterte Zielgruppe möglich? Zusammenschluss mit anderen Personen!
    • Werben für Wohnen für Hilfe in einem Vorlesungsverzeichnis der Uni!
    • Auch über den AStA möglich, die führen Wohnungslisten für Studierende! Auch Studentenwerke könnten interesse haben
    • Allpha60 als betriebswirtschaftliche Einheit betrachten! Wohnen für Hilfe ist dann nur EIN Projekt aus Allpha60 heraus und könnte als Verein organisiert werden. Finanzierung so leichter.
    • Mitgliedsbeitrage für Allpha60 erheben!
    • Kooperation mit der Kulturszene (weil Allpha60 diese Gruppe anspricht)
    • Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro in Essen?
    • Aus „Wohnen für Hilfe“ eine Wohnungsbaugenossenschaft machen – oder alternativ mit solchen Genossenschaften kooperieren
    • Kooperation mit der Mitwohnzentrale (z.B. homecompany.de). Vermittlung von Wohnen für Hilfe dann gegen (geringe Maklerprovision) sofort umsetzbar!

  • Preis: -

    Weitere, ähnliche Angebote hier:


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