Die Kampagne gegen den Duden.Das Unperfekthaus ist genauso wie meine anderen Projekte nicht NUR gemeinnützig, aber AUCH. Ich möchte mit dem gleichen Tun Altruismus und Egoismus gleichzeitig leben, ich halte es für optimal, Projekte zu finden, die BEIDE Komponenten integriert haben.Dadurch, dass der Duden Altruismus und Egoismus als Gegensatzpaar definiert, richtet er großen Schaden an: 1) Es ist nicht erstrebenswert, unter Missachtung eigener Bedürfnisse nur für andere da zu sein. 2) Es ist genauso unklug, sein in-eine-Gesellschaft-eingebettet-sein zu ignorieren und nur an sich selbst zu denken. Wer kann mit gutem Gewissen die Suppe annehmen, die eine alte Frau unter Rückenschmerzen missmutig in der Suppenküche ausschenkt??? Man kann Egoismus und Altruismus kombinieren, und das ist sowohl für den Tuenden, als auch für die Nutznießer von richtig großem Vorteil. |
Falsch: ![]()
Falsch:
Eigen- und Gemeinnutz sind Gegensätze.
Folgen:
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Richtig:
Eigen- und Gemeinnutz sind
zwei voneinander unabhängige Dimensionen. (Klicken für hochauflösendes Pressefoto) Folgen:
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![]() Vermutlich erreichen Menschen dann ein besonders gutes Ergebnis, wenn sie Eigen- und Gemeinnutz kombinieren. (Klicken für hochauflösendes Pressefoto)
Die gedankliche Trennung von Gemein- und Eigennutz ist schädlich! |
Auszüge aus einer Diskussion zu diesem Thema:> Die Eigennützigkeit ist zwar ein notwendiges Argument zur Definition des> Egoismus, nicht aber ein Hinreichendes. Dazu ist noch die absolute und > ausschließliche Priorität des Eigennutzes vor den Ansprüchen und > Bedürfnissen Anderer erforderlich. Erst damit ist der Egoismus notwendig > und hinreichend definiert. > Umgekehrt ist der Altruismus notwendig und hinreichend definiert durch das > Einräumen des Vorranges des Nutzen und der Bedürfnisse Anderer vor den > Eigenen (Selbstlosigkeit). ... Diese Definition ist eindimensional. Sie setzt voraus, daß man sich entscheiden muß, ob man Eigen- ODER Gemeinnutz in den Vordergrund stellt. Eine solche Entscheidung ist aber nur dann notwendig, wenn beides im Widerspruch zueinander steht, wenn ein Mehr des einen automatisch ein Weniger des anderen bedeutet. Genau dagegen wende ich mich. Meine Aussage ist: "Eigen- und Gemeinnutz sind voneinander unabhängige Dimensionen, so wie Länge und Breite eines Schrankes. Man kann mit der gleichen Handlung beides erzielen, man muß sich nicht entscheiden, diese Frage stellt sich überhaupt nicht." Mir ist völlig klar, daß die aktuelle Definition des Wortes "Altruismus" die Eigenschaftskombinationen bezeichnet, bei denen Eigennutz NULL und Gemeinnutz GRÖSSER NULL ist. Doch dies macht keinen Sinn. Mit der gleichen Logik könnte man als "Altruismus" auch alle guten Taten bezeichnen, die an sonnigen Tagen gemacht wurden. Da werden zwei völlig unabhängige Eigenschaften sinnlos miteinander kombiniert! Wenn mich der Gemeinnutz einer Handlung interessiert, dann kann es mir genauso gleichgültig sein, wieviel Eigennutz dabei entstanden ist, wie es mir gleichgültig ist, ob die Sonne dabei geschienen hat. Die aktuelle Definition von Altruismus ist bedeutungsleer, man hat da ein Wort mit einem unsinnigen Inhalt gefüllt. |
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Altruismus/Egoismus ist eine Aktion des Unperfekthauses, Inh. Reinhard Wiesemann, Friedrich-Ebert-Str. 18, 45127 Essen
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